Posts mit dem Label Kaminofen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kaminofen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 17. Mai 2010

Entscheidung Kaminofen

Auf dem Maimarkt hatten wir uns den Jydepejsen EOS 1175 ausgesucht.

Nachdem wir heute zusammen mit dem Kaminofen-Händler und dem Schornsteinfeger alle Vorschriften ab gehandelt haben (incl. Luftdruckwächter P4). Haben wir diesen Kaminofen bestellt.

Montag, 27. April 2009

Kaminofen - Entscheidung

Nachdem wir auf dem Maimarkt in Mannheim einige Aussteller besucht haben, werden wir den Kaminofen Q-Bic von Attika kaufen. Er besitzt in der nicht drehbaren Variante sogar eine DIBT-Zulassung als raumluftunabhängigen Betrieb. Wir werden allerdings die drehbare Variante haben und dazu den Luftdruckwächter P4 zusätzlich installieren.

Mittwoch, 15. April 2009

Kaminofen

Folgender Kaminofen gefällt uns:
  • Schmid Ronda 6075h
  • Spartherm Speedy MDRh
(beide sind baugleich)
Ursprünglich wollten wir einen Wasseraufsatz für den Kaminofen, damit wir diesen an den Pufferspeicher einbinden können, für diese Modelle mit 180° Blickfeld gibt es aber leider keine. Dies liegt wohl daran, dass die Wärmeabstrahlung über das große Sichtfenster zu groß ist und damit nicht genug Wärme für den Wärmetauscher übrig bleibt.

Da dieser Kaminofen nicht raumluftunabhängig ist, benötigen wir noch eine Schutzschaltung.
Der Druckwächter P4 besitzt eine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-85.1-3, überwacht die Rauchgastemperatur sowie die Luftdruckverhältnisse zwischen Innenraum und Außenluft und unterbricht bei Unterdruck die Stromzufuhr der Lüftungsventilation.
Die "Beurteilungskriterien für den gemeinsamen Betrieb Feuerstätte - Wohnungslüftung" vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks - Zentralinnung erlauben so den Betrieb des Kaminofens in einem Passivhaus mit Lüftungsanlage - und unser Schornsteinfegermeister hoffentlich auch...

Montag, 23. Februar 2009

Festlegungen

Heute haben wir ein paar Entscheidungen getroffen:
  • Der Kaminzug bleibt im Gebäude. Zur Verbrennungsluftzuführung gibt es allerdings zwei Varianten:



    • über einen Bodenluftkanal von außen
    • über einen LAS-Schornstein, ähnlich wie der von Unitherm oder von Schiedel
    Wir werden die günstigere und energetisch bessere Variante mit dem Bodenluftkanal wählen.
    Die Zuluft für die Lüftungsanlage wird über einen Erdkollektor angedient.

  • Für die Behaglichkeit der beiden Bäder empfiehlt unser Architekt eine elektrische Widerstandsheizung direkt unter den Fliesen im Fliesenbett. Vorteile : zeitnahe Regelung mit Zeitschaltuhr, behaglichere Innenraumtemperatur, kurze Aufheizzeit. Die Alternative: Übliche Wassser-Fußbodenheizung über Pufferspeicher mit Zirkulationspumpe.
    Da uns der überschlägige Stromverbrauch der Elektro-Variante zu hoch ist - im Vergleich zum restlichen Bedarf für Lüftungsanlage und Wärmepumpe, tendieren wir daher zu einer einfachen WW-Fußbodenheizung, ich möchte die endgültige Entscheidung aber noch etwas aufschieben. Ist es möglich bzw.- macht es Sinn, die Umwälzpumpe mit einer Zeitschaltuhr zu versehen? Meine Überlegung, die WW-Variante ist etwas träger als die Elektro-Variante - ich schätze 2h Vorlaufzeit gegenüber 1h bei Elektro sind wahrscheinlich - aber man kann die Umwätzpumpe wie die Stromversorgung der Lüftungsanlage mit Nachtstrom von ca. 4:30-5:30 speisen um dann morgens einen warmen Boden in den Bädern vorzufinden.
    Die WW-Fußbodenheizung ist zwar selbst günstiger als die Elektro-Variante, die zusätzlchen Stellglieder und die Anbindung an den Pufferspeicher wird aber voraussichtlich Mehrkosten von 1.800,- bis 2.000,- € bedeuten.
  • Für die Dämmung unter der Bodenplatte sind folgende Möglichkeiten gegeben:



    • Glaschaumschotter (günstigste Variante)
    • Isoquick oder gleichwertiges System (ca. 1/3 teurer bei gleichem U-Wert insgesamt)
    Beim KfW 40 Haus hatten wir die Dämmung in ausreichendem Maß noch unter dem Estrich geschafft. D. h. , die Dämmung als Glasschaumschotter ist eine zusätzliche Kostenmarge. Unser Architekt hat das kalkuliert und kommt bei Glasschaumschotter auf einen Mehrpreis von 6.800,- € und bei Isoquick o. ä. auf einen Mehrpreis von 13.200,- € gegenüber der KfW40-Planung. Wir wählen die günstigere Variante mit dem Glasschaumschotter.

  • Anstatt der Vollholzsparren könnten wir die Sparren vom STEICO-System einsetzen. Vorteile: monolithische Dämmung, somit noch besserer sommerlicher Wärmeschutz, keine zusätzliche Innendämmung mehr erforderlich. Nachteil: Dachvorsprung muss man sich etwas gutes ausdenken, dürfte aber nicht das Problem sein.
    Wir haben uns das STEICO-Joist-System angeschaut. Wenn die Statik passt, nehmen wir es gerne. Bei den Dachvorsprüngen könnte man einfach zwei imprägnierte Bretter außen vornageln. Ich denke aber STEICO stand schon öfters vor einer solchen Frage und weiß eine Lösung. Das STEICO-Joist System ist nach den Erfahrungswerten unseres Architekten ca. 5-10 % teurer. Somit ergeben sich 1.000,- bis 2.000,- € Mehrkosten.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Kaminofen - Schornsteinfeger

Der Kaminofen, der uns sooo gut gefiel, ist nicht "raumluftunabhängig". Nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger-Meister wird er bei Einsatz einer Lüftungsanlage nur eine Genehmigung erteilen, wenn es eine schriftliche Bescheinigung gibt, dass es beim Betrieb des Ofens zusammen mit der Lüftungsanlage zu keinen Störungen der Raumluft kommen kann.
Der Ofen verfügt zwar über eine externe Verbrennungsluftzufuhr und es besteht auch die Möglichkeit, einen elektronischen Druckwächter zu installieren, welcher bei Unterdruck im Raum die Lüftung abstellt, aber es scheitert an den Vorschriften.
Die Lüftungsanlage wird definitiv im Wohnzimmer zublasen und in Küche und Bad absaugen, so dass es eigentlich zu keinem Unterdruck kommen sollte. Dennoch stellt sich folgende Patt-Situation ein:
Der Ofenhersteller kann eine solche Bescheinigung nicht ausstellen, da das Gesamtsystem vom Druckwächter (Elektriker) abhängt.
Der Elektriker wiederum kann die Bescheinigung nicht ausstellen, da das Gesamtsystem vom Ofen abhängt.
Fazit: Wir suchen einen raumluftunabhängigen Ofen.
Leider sind die meisten Öfen dieser Kategorie bei allen Herstellern rar und keiner bietet das schöne 180°-Blickfeld. Wir werden also weiter suchen - möglicherweise werden wir den Kaminofen nur vorbereiten (Schornstein, Zuluft-Führung) und erst dann einen Ofen einbauen, wenn es Angebote der Hersteller gibt, die uns auch gefallen.

Freitag, 10. Oktober 2008

Umweltmesse: Wärmepumpe und Kaminofen

Wir waren heute auf der Umwelt-Messe in Ludwigshafen und haben unsere Pläne mitgenommen.
Dort fanden wir zwei interessante Anbieter bezüglich Wärmepumpen. Wir benötigen eine Lösung für Heizung und Warmwasser. Nach übereinstimmenden Empfehlungen mehrerer Anbieter haben wir uns dazu entschlossen, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einzusetzen. Dies sei bei einem KfW 40-Haus zwingend erforderlich, um Schäden wegen der starken Dämmung (Schimmel) zu vermeiden.
In diesem Fall muss aber der vorgesehene Kaminofen keine Wassertasche brauchen, da er über die Lüftungsanlage das gesamte Gebäude wärmt.
  • Ein Heizungsbetrieb bot eine Sole-Wärmepumpe von Alpha-Innotec mit Tiefenbohrung als Kompaktgerät an. Dieses würde hervorragend in unseren Abstellraum passen. Nachdenklich macht mich der darin integrierte 200 l Brauchwasserspeicher: Ich glaube, dass sich beim Erwärmen des Wassers im Speicher Kalkablagerungen bilden und dadurch über die Zeit die Effizienz abnimmt. Gleichfalls befürchte ich, dass man ab und zu wegen Legionellen mit dem Heizstab zuheizen muss.
    Der Anbieter empfiehlt eine Aerex-Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
  • Ein weiterer sehr kompetent wirkender Anbieter empfiehlt eine Direktverdampfer-Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor von Heliotherm. Mit 611 m² sei unser Grundstück bei der vorliegenden Planung (mit hervorragender Dämmung) groß genug für dieses Verfahren. Zur Brauchwassererwärmung nutzt Heliotherm einen 500 l Pufferspeicher und ein Frischwasser-Durchlauf-Verfahren, womit Frischwasser über einen am Pufferspeicher angebrachten Wärmetauscher erhitzt wird. Vom Prinzip her gefällt mir diese Alternative besser, da der Puffer selbst ein geschlossenes System ist - sofern sich ausreichende Zapfraten ergeben.
Beide Anbieter boten mir an, kostenlos ein Angebot auf Basis der Planungsunterlagen zu erstellen. Außerdem versprachen mir beide, Referenzen zu nennen. Ich denke, wir werden dieses Angebot aufgreifen...

Apropos Lüftung: Der eine Anbieter empfiehlt eine Zehnder-Lüftungsanlage, da hierbei die Lüftungsrohre mit einer glatten Innenoberfläche ausgestattet sind, und es auch ein schlüssiges Reinigungskonzept gibt, welches er mir auch erklären konnte.

Nun zum Kaminofen:
Wir haben "unseren" Kaminofen gefunden: Es handelt sich um den Toronto von der Firma Hase. Er verfügt dank der halbkreisförmigen Glasscheibe über einen 180°-Blickwinkel und über eine externe Verbrennungsluftzuführung. Nun müssen wir nur noch mit dem Schornsteinfeger-Meister klären, ob wir diesen zusammen mit der Lüftungsanlage einbauen dürfen...
Am besten für die Platzierung des Kaminofens wäre es, den Schornstein ca. 50 cm nach Osten zu versetzen, so dass er im OG auf der anderen Zwischenwand-Seite steht. Gemäß der Pläne dürfte dies kein Problem ergeben.

Weitere Anregungen:
  • Zisterne und Versickerungsmulde in den Vorgarten statt hinten im Garten - gefällt mir auch besser.
  • Einbeziehung des Abstellraum in die thermische Hülle - allerdings ohne Fußbodenheizung. Das würde uns zwar 60 cm Länge kosten und erfordert möglicherweise eine bessere Dämmung des Flachdachs, bringt uns aber Vorteile für die vorgesehenen Einbauten (Wärmepumpe, Puffer, Lüftungsgerät). Aufgrund dieser Geräte soll dann der Abstellraum statt einem Tor vorne eine thermisch gut isolierte Eingangstür bekommen.

Montag, 6. Oktober 2008

Meeting beim Architekten: Entscheidungsstand für die Werkplanung

  1. Energetische Mindestanforderung: KfW 40 - Standard
  2. Energieerzeugung
    • Scheitholzofen mit Wassertasche (Wohnzimmer) und Speicher (Abstellraum)
    • Luft-Wasser-Wärmepumpe (Abstellraum) mit Luftansaugung über Erdkanal
    • Solarthermie auf komplettem Terrassenvordach.
  3. Dachziegel: Ton in Großformat, Farbe naturrot.
  4. Kehlbalkenlage DG: Ausführung ohne sichtbare Stahlbefestigungen.
  5. Kamin im Wohnzimmer, Dimensionierung für Scheitholzofen. Typ und Querschnitt nach Rücksprache mit Schornsteinfeger. Zuluft über Boden/Wandkanal
  6. Die Garage wird als gemauerte Garage gerechnet. Belastung: Eigengewicht, Bitumenabdichtung, keine Dämmung, Schneelast.
  7. Der Abstellraum wird an den Außenwänden zusätzlich mit 8 cm Dämmung 0,35 WLG versehen, die Bitumen-Flachdachdämmung ist ebenso stark herzustellen plus Gefälledämmung und Flachdachaufbau.
  8. Alle Flure , Wohn- und Schlafzimmer erhalten vernetzte Rauchmelder (Auflage Baugenehmigung).
  9. Alle Fenster und Fenstertüren bekommen dort , wo es technisch möglich ist, Jalousien mit Funksteuerung. Keine Rollläden!
  10. Fußbodenheizung in allen Räumen des Hauses, jedoch nicht in Abstellraum und Garage. Belag in Abstellraum und Küche mit gleicher Höhe. Voraussichtlich Fliesenbelag.
  11. Strom- Kabel- Telefon- und Wasseranschluss in Hauswirtschaftsraum Nord-Ostecke erfolgt über einen Mehrfachanschluss der Gemeindewerke.
  12. Waschmaschine und Trockner stehen nebeneinander in Hauswirtschaftsraum.
  13. Der Wäscheabwurfschacht 20/20 cm bleibt dort, wo er bisher geplant ist.
  14. Das Dachflächenfenster im DG Stauraum entfällt ersatzlos.
  15. Dämmstärke unter der Bodenplatte Haus und Abstellraum: 12 cm Styrodur.
Grundsätzlich empfiehlt uns der Architekt einen Besuch beim Energiezentrum der Pfalzwerke in Kandel, um einen möglichst Hersteller-neutralen Eindruck zu den Möglichkeiten für Heizung und Warmwasser zu bekommen. Das wollen wir gerne tun.