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Freitag, 7. August 2009

Lüftung / Heizung / Warmwasser

Heute waren wir beim Heizi und ein neues Konzept samt Angebot erhalten. Es sieht vor, statt der Paul-Kompaktanlage nur das reine Lüftungsgerät zu nehmen, dazu die sowieso vorgesehenene thermische Solaranlage und den Puffer zu vergrößern und dazu eine Sole-Kleinstwärmepumpe mit Grabenkollektor oder Energiekörben zu nehmen. Dann könnte man eine einfache Fußbodenheizung in den Räumen vorsehen und könnte die Temperatur komfortabler gestalten.

Die Hauptkomponenten sind dann:
  • Lüftungsanlage von Paul
  • Erdwärmepumpe mit Grabenkollektor oder Energiekörben
  • Solaranlage mit 12,65 m²
  • Puffer mit 1000 l Kapazität und Frischwasserstation
  • Fußbodenheizung in den betreffenden Räumen
  • Förderung von 3.695,-
Die Vorteile wären:
  • Kühlere Zuluft möglich (18°-20°), da die Heizung nicht über die Lüftung erfolgen muss
  • Angenehmerer vertikaler Temperaturverlauf ("Kühler" Kopf, warme Füße)
  • Raumbezogene Temperatursteuerung, was bei einer Luft-Heizung nicht möglich wäre
  • Höhere Effizienz, damit geringere Verbrauchskosten
  • Höhere Förderung möglich
Die Nachteile sind der höhere Preis!

Prinzipiell gefällt mir das neue Konzept besser, ich bin aber mit den Mehrkosten noch nicht zufrieden.
Da die angebotene Wärmepumpe und der Kollektor zu teuer sind, suchen wir nach weiteren Alternativen...

Montag, 23. Februar 2009

Festlegungen

Heute haben wir ein paar Entscheidungen getroffen:
  • Der Kaminzug bleibt im Gebäude. Zur Verbrennungsluftzuführung gibt es allerdings zwei Varianten:



    • über einen Bodenluftkanal von außen
    • über einen LAS-Schornstein, ähnlich wie der von Unitherm oder von Schiedel
    Wir werden die günstigere und energetisch bessere Variante mit dem Bodenluftkanal wählen.
    Die Zuluft für die Lüftungsanlage wird über einen Erdkollektor angedient.

  • Für die Behaglichkeit der beiden Bäder empfiehlt unser Architekt eine elektrische Widerstandsheizung direkt unter den Fliesen im Fliesenbett. Vorteile : zeitnahe Regelung mit Zeitschaltuhr, behaglichere Innenraumtemperatur, kurze Aufheizzeit. Die Alternative: Übliche Wassser-Fußbodenheizung über Pufferspeicher mit Zirkulationspumpe.
    Da uns der überschlägige Stromverbrauch der Elektro-Variante zu hoch ist - im Vergleich zum restlichen Bedarf für Lüftungsanlage und Wärmepumpe, tendieren wir daher zu einer einfachen WW-Fußbodenheizung, ich möchte die endgültige Entscheidung aber noch etwas aufschieben. Ist es möglich bzw.- macht es Sinn, die Umwälzpumpe mit einer Zeitschaltuhr zu versehen? Meine Überlegung, die WW-Variante ist etwas träger als die Elektro-Variante - ich schätze 2h Vorlaufzeit gegenüber 1h bei Elektro sind wahrscheinlich - aber man kann die Umwätzpumpe wie die Stromversorgung der Lüftungsanlage mit Nachtstrom von ca. 4:30-5:30 speisen um dann morgens einen warmen Boden in den Bädern vorzufinden.
    Die WW-Fußbodenheizung ist zwar selbst günstiger als die Elektro-Variante, die zusätzlchen Stellglieder und die Anbindung an den Pufferspeicher wird aber voraussichtlich Mehrkosten von 1.800,- bis 2.000,- € bedeuten.
  • Für die Dämmung unter der Bodenplatte sind folgende Möglichkeiten gegeben:



    • Glaschaumschotter (günstigste Variante)
    • Isoquick oder gleichwertiges System (ca. 1/3 teurer bei gleichem U-Wert insgesamt)
    Beim KfW 40 Haus hatten wir die Dämmung in ausreichendem Maß noch unter dem Estrich geschafft. D. h. , die Dämmung als Glasschaumschotter ist eine zusätzliche Kostenmarge. Unser Architekt hat das kalkuliert und kommt bei Glasschaumschotter auf einen Mehrpreis von 6.800,- € und bei Isoquick o. ä. auf einen Mehrpreis von 13.200,- € gegenüber der KfW40-Planung. Wir wählen die günstigere Variante mit dem Glasschaumschotter.

  • Anstatt der Vollholzsparren könnten wir die Sparren vom STEICO-System einsetzen. Vorteile: monolithische Dämmung, somit noch besserer sommerlicher Wärmeschutz, keine zusätzliche Innendämmung mehr erforderlich. Nachteil: Dachvorsprung muss man sich etwas gutes ausdenken, dürfte aber nicht das Problem sein.
    Wir haben uns das STEICO-Joist-System angeschaut. Wenn die Statik passt, nehmen wir es gerne. Bei den Dachvorsprüngen könnte man einfach zwei imprägnierte Bretter außen vornageln. Ich denke aber STEICO stand schon öfters vor einer solchen Frage und weiß eine Lösung. Das STEICO-Joist System ist nach den Erfahrungswerten unseres Architekten ca. 5-10 % teurer. Somit ergeben sich 1.000,- bis 2.000,- € Mehrkosten.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Passivhaus-Planung

Die Planung erfolgt nun mit dem PHPP 2007 unter folgenden Annahmen:
  • Beide Haustüren werden im Passivhausstandard ausgeführt.
  • Die Fensterflächen auf der Nordseite werden wenn erforderlich verkleinern (Brüstung)
  • Fußbodenheizungserwärmung in beiden Bädern einplanen
  • Die erforderliche Dachinnendämmung (ergänzend zum 5. Punkt) sollte mit "Velox Overtec" ausgeführt werden. Stärke nach Erfordernis.
  • Die Dachzwischensparrendämmung sollte mittels Holzschnitzel-Einblasdämmung "Jasmin") erfolgen.
  • Es ist gewünscht, den Wert der "energetisch wirksamen Luftwechselrate" mit 0,3 statt 0,4 anzusetzen, sofern dies zulässig ist.

Montag, 6. Oktober 2008

Meeting beim Architekten: Entscheidungsstand für die Werkplanung

  1. Energetische Mindestanforderung: KfW 40 - Standard
  2. Energieerzeugung
    • Scheitholzofen mit Wassertasche (Wohnzimmer) und Speicher (Abstellraum)
    • Luft-Wasser-Wärmepumpe (Abstellraum) mit Luftansaugung über Erdkanal
    • Solarthermie auf komplettem Terrassenvordach.
  3. Dachziegel: Ton in Großformat, Farbe naturrot.
  4. Kehlbalkenlage DG: Ausführung ohne sichtbare Stahlbefestigungen.
  5. Kamin im Wohnzimmer, Dimensionierung für Scheitholzofen. Typ und Querschnitt nach Rücksprache mit Schornsteinfeger. Zuluft über Boden/Wandkanal
  6. Die Garage wird als gemauerte Garage gerechnet. Belastung: Eigengewicht, Bitumenabdichtung, keine Dämmung, Schneelast.
  7. Der Abstellraum wird an den Außenwänden zusätzlich mit 8 cm Dämmung 0,35 WLG versehen, die Bitumen-Flachdachdämmung ist ebenso stark herzustellen plus Gefälledämmung und Flachdachaufbau.
  8. Alle Flure , Wohn- und Schlafzimmer erhalten vernetzte Rauchmelder (Auflage Baugenehmigung).
  9. Alle Fenster und Fenstertüren bekommen dort , wo es technisch möglich ist, Jalousien mit Funksteuerung. Keine Rollläden!
  10. Fußbodenheizung in allen Räumen des Hauses, jedoch nicht in Abstellraum und Garage. Belag in Abstellraum und Küche mit gleicher Höhe. Voraussichtlich Fliesenbelag.
  11. Strom- Kabel- Telefon- und Wasseranschluss in Hauswirtschaftsraum Nord-Ostecke erfolgt über einen Mehrfachanschluss der Gemeindewerke.
  12. Waschmaschine und Trockner stehen nebeneinander in Hauswirtschaftsraum.
  13. Der Wäscheabwurfschacht 20/20 cm bleibt dort, wo er bisher geplant ist.
  14. Das Dachflächenfenster im DG Stauraum entfällt ersatzlos.
  15. Dämmstärke unter der Bodenplatte Haus und Abstellraum: 12 cm Styrodur.
Grundsätzlich empfiehlt uns der Architekt einen Besuch beim Energiezentrum der Pfalzwerke in Kandel, um einen möglichst Hersteller-neutralen Eindruck zu den Möglichkeiten für Heizung und Warmwasser zu bekommen. Das wollen wir gerne tun.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Kellerangebote und Heizungen

Da mir das Teilangebot für den Keller etwas teuer vorkommt, schreibe ich weitere Kellerbau-Firmen an und nenne unsere Daten. Es soll freilich ein Fertigkeller werden.

Parallel suche ich im Internet auf der Suche nach einer Lösung für Heizung und Warmwasser. Welche Wärmepumpe soll es werden?