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Mittwoch, 26. August 2009

KfW-Darlehen

Heute haben wir das KfW-Darlehen Programm 153 - Energieeffizient Bauen über 50.000,- bekommen. Der Nominal-Zinssatz beträgt 2,8% bei 100% Auszahlungund 4% Tilgung. Es gibt 1 tilgungsfreies Anfangsjahr (20/1/10).

Dienstag, 21. Juli 2009

Finanzierung, KfW-Darlehen

Wir haben ein KfW-Darlehen "Energieeffizient Bauen" (Programm 153, 20/1/10*) mit Nominalzins von 2,8% über die maximal möglichen 50.000,- auf Basis der aktuellen Pläne und ENEV-Berechnung beantragt.
Die Vermittlung lief über unsere Hausbank.

* KfW-Effizienzhaus 55 (EnEV2007), 20 Jahre Laufzeit, 1 Jahr tilgungsfrei, 10 Jahre Festzins.

Sonntag, 9. November 2008

Passivhaustag 2008

Heute wir haben in Erpolzheim ein Passivhaus besichtigt, welches große Ähnlichkeiten mit unserem BV aufweist.
Lüftungsgeräusche waren nicht zu vernehmen und es herrschte ein angenehmes Raumklima.

Hier die Daten:

  • Freistehend, Energiebezugsfläche 195,61 m², Massivbau mit Keller, Wohnfläche ca. 140 m², Baujahr: 2007
  • Außenwand: WDVS, 30 cm Dämmung, 17,5 cm KSL U-Wert = 0,112 W/(m²K)
  • Kellerdecke / Bodenplatte: Dämmung unter Bodenplatte d= 12 cm, Bodenplatte d=25 cm, schw. Estrich d= 16,5 cm
  • U-Wert = 0,149 W/(m²K)
  • Dach: Zwischensparrendämmung, einschl. GK-Platten d= 39,3 cm U-Wert = 0,103 W/(m²K)
  • Fensterrahmen: Fa. Pazen Fenster + Technik GmbH, ENERsign Hochwärmedämmende Passivhaus -
  • Holz-Fiberglasprofile Uw-Wert = 0,75 W/(m²K)
  • Verglasung: 3-fach Verglasung Füllgas Argon Ug-Wert = 0,54 W/(m²K) g-Wert = 52 %
  • Eingangstür: Warm-Haustür System NATURAL DOOR trioplus
  • Heizwärmebedarf: 15 kWh/(m²a) berechnet nach PHPP
  • Gebäudeheizlast: 10 W/(m²) berechnet nach PHPP
  • Primärenergiebedarf: 75 kWh/(m²a) Wohn-/Nutzfläche für Heizung, Warmwasser, Hilfs- und Haushaltsstrom berechnet nach PHPP
  • Lüftung: PAUL - Wärmerückgewinnungsanlage, Compakt 350 DC
  • Wärmepumpen-Kompaktgerät mit WT zur Lüftung, Heizung, Brauchwassererwärmung und Kühlung
  • Heizung: Wärmepumpen-Kompaktgerät mit WT zur Lüftung, Heizung, Brauchwassererwärmung und Kühlung
  • Warmwasser: Wärmepumpen-Kompaktgerät mit WT zur Lüftung, Heizung, Brauchwassererwärmung und Kühlung
  • Luftdichtheit: n50 = 0,4/h
  • Keine Balkone, Terasse nach Norden, südlich stärker beschattet als wir (Nachbarschaftsbebauung).

Dabei kommt eine Frage auf, auf die ich keine Antwort finde.

Wie kommt es, dass dieser Bau die Passivhaus-Vorgaben von 15 kWh/(m²a) erreicht, bei nahezu identischer Bauweise und eher schlechterem A/V-Verhältnis?
Und wir nur knapp die 40 kWh/(m²a).

Als Überlegung bleibt:

  • Passivhaus mit Technologie wie oben (Mehrkosten gegenüber getrennter Lüftungsanlage+Wärmepumpe: 0,-)
  • Verzicht auf Bohrung und/oder Erdkollektor (Minderkosten 2000,- bei Flächenkollektor - 8000,- bei Bohrung)
  • Verzicht auf Fußbodenheizung, dafür nur 1-2 m² beheizte Wandflächen in Bad und Dusche, gespeist über den Pufferspeicher (Minderkosten: 8000,-)
  • Zusätzlich 5000,- Passivhaus-Förderung Rheinland-Pfalz.
  • Geringe Mehrkosten für 0,8 er Fenster überall, ggf. Ost-Fenster im Wintergarten entfallen lassen.

Vermutung: Passivhaus wird günstiger als unsere derzeitigen KfW 40-Planung.

Vorschlag an das Büro Eckert & Rosenberger: Noch einmal mit der PHP-Software durchrechnen und ausweisen, woran das Defizit liegt, ob und mit welchen Maßnahmen Passivhausstandard erreicht werden kann. Dann nochmal Treffen und entscheiden.

Freitag, 10. Oktober 2008

Umweltmesse: Wärmepumpe und Kaminofen

Wir waren heute auf der Umwelt-Messe in Ludwigshafen und haben unsere Pläne mitgenommen.
Dort fanden wir zwei interessante Anbieter bezüglich Wärmepumpen. Wir benötigen eine Lösung für Heizung und Warmwasser. Nach übereinstimmenden Empfehlungen mehrerer Anbieter haben wir uns dazu entschlossen, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einzusetzen. Dies sei bei einem KfW 40-Haus zwingend erforderlich, um Schäden wegen der starken Dämmung (Schimmel) zu vermeiden.
In diesem Fall muss aber der vorgesehene Kaminofen keine Wassertasche brauchen, da er über die Lüftungsanlage das gesamte Gebäude wärmt.
  • Ein Heizungsbetrieb bot eine Sole-Wärmepumpe von Alpha-Innotec mit Tiefenbohrung als Kompaktgerät an. Dieses würde hervorragend in unseren Abstellraum passen. Nachdenklich macht mich der darin integrierte 200 l Brauchwasserspeicher: Ich glaube, dass sich beim Erwärmen des Wassers im Speicher Kalkablagerungen bilden und dadurch über die Zeit die Effizienz abnimmt. Gleichfalls befürchte ich, dass man ab und zu wegen Legionellen mit dem Heizstab zuheizen muss.
    Der Anbieter empfiehlt eine Aerex-Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
  • Ein weiterer sehr kompetent wirkender Anbieter empfiehlt eine Direktverdampfer-Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor von Heliotherm. Mit 611 m² sei unser Grundstück bei der vorliegenden Planung (mit hervorragender Dämmung) groß genug für dieses Verfahren. Zur Brauchwassererwärmung nutzt Heliotherm einen 500 l Pufferspeicher und ein Frischwasser-Durchlauf-Verfahren, womit Frischwasser über einen am Pufferspeicher angebrachten Wärmetauscher erhitzt wird. Vom Prinzip her gefällt mir diese Alternative besser, da der Puffer selbst ein geschlossenes System ist - sofern sich ausreichende Zapfraten ergeben.
Beide Anbieter boten mir an, kostenlos ein Angebot auf Basis der Planungsunterlagen zu erstellen. Außerdem versprachen mir beide, Referenzen zu nennen. Ich denke, wir werden dieses Angebot aufgreifen...

Apropos Lüftung: Der eine Anbieter empfiehlt eine Zehnder-Lüftungsanlage, da hierbei die Lüftungsrohre mit einer glatten Innenoberfläche ausgestattet sind, und es auch ein schlüssiges Reinigungskonzept gibt, welches er mir auch erklären konnte.

Nun zum Kaminofen:
Wir haben "unseren" Kaminofen gefunden: Es handelt sich um den Toronto von der Firma Hase. Er verfügt dank der halbkreisförmigen Glasscheibe über einen 180°-Blickwinkel und über eine externe Verbrennungsluftzuführung. Nun müssen wir nur noch mit dem Schornsteinfeger-Meister klären, ob wir diesen zusammen mit der Lüftungsanlage einbauen dürfen...
Am besten für die Platzierung des Kaminofens wäre es, den Schornstein ca. 50 cm nach Osten zu versetzen, so dass er im OG auf der anderen Zwischenwand-Seite steht. Gemäß der Pläne dürfte dies kein Problem ergeben.

Weitere Anregungen:
  • Zisterne und Versickerungsmulde in den Vorgarten statt hinten im Garten - gefällt mir auch besser.
  • Einbeziehung des Abstellraum in die thermische Hülle - allerdings ohne Fußbodenheizung. Das würde uns zwar 60 cm Länge kosten und erfordert möglicherweise eine bessere Dämmung des Flachdachs, bringt uns aber Vorteile für die vorgesehenen Einbauten (Wärmepumpe, Puffer, Lüftungsgerät). Aufgrund dieser Geräte soll dann der Abstellraum statt einem Tor vorne eine thermisch gut isolierte Eingangstür bekommen.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Besuch bei den Pfalzwerken

... war sehr aufschlussreich. Der Berater ging sehr stark von der Kosten-Nutzen-Betrachtung aus.
Nun favorisieren wir folgende Heizungs-Alternativen:
  • Tiefenbohrung mit Sole-WP (Invest ca. 30' inkl. Fußbodenheizung) - diese Variante bietet den Charme eines kompakten und leisen Geräts.
  • Luft-Wasser WP Split oder Kompakt (Invest ca. 25,5' inkl. Fußbodenheizung). Erdwärmetauscher geht dabei nicht wegen dem zu großen Luftdurchsatz, das bringt uns aber Platzprobleme.
  • Passivhaus (Invest nicht ganz klar, 15-20' inkl. Lüftungsleitungen und Einbau, aber ohne Fußbodenheizung - die man dann aber nicht braucht) Die 5000,- Zusatzförderung gehen dann für die Fenster drauf. Somit könnte das Passivhaus ökologisch den besten Nutzen haben.
Zum Solardach: Es kostet ca. 8000,- komplett minus 1000,- Fördermittel und bringt nur 156,-/a an Heizkostenersparnis -> das rechnet sich nicht, es sei denn wir finden was ganz billiges (was trotzdem funktioniert).
Fazit: Wir sind gerade dabei, vom Solardach abzukommen. Bitte hierbei auch bedenken, dass die Kosten dann für die Ziegeleindeckung mit ca. 50,- € / m² zu Buche schlägt.

Wir werden am Wochenende zur Energiemesse in Ludwigshafen gehen und uns dann endgültig entscheiden.
Es bleibt es bei der KfW40-Forderung von unserer Seite, auch wenn wir ggf. Passivhaustechnik verwenden.

Montag, 6. Oktober 2008

Meeting beim Architekten: Entscheidungsstand für die Werkplanung

  1. Energetische Mindestanforderung: KfW 40 - Standard
  2. Energieerzeugung
    • Scheitholzofen mit Wassertasche (Wohnzimmer) und Speicher (Abstellraum)
    • Luft-Wasser-Wärmepumpe (Abstellraum) mit Luftansaugung über Erdkanal
    • Solarthermie auf komplettem Terrassenvordach.
  3. Dachziegel: Ton in Großformat, Farbe naturrot.
  4. Kehlbalkenlage DG: Ausführung ohne sichtbare Stahlbefestigungen.
  5. Kamin im Wohnzimmer, Dimensionierung für Scheitholzofen. Typ und Querschnitt nach Rücksprache mit Schornsteinfeger. Zuluft über Boden/Wandkanal
  6. Die Garage wird als gemauerte Garage gerechnet. Belastung: Eigengewicht, Bitumenabdichtung, keine Dämmung, Schneelast.
  7. Der Abstellraum wird an den Außenwänden zusätzlich mit 8 cm Dämmung 0,35 WLG versehen, die Bitumen-Flachdachdämmung ist ebenso stark herzustellen plus Gefälledämmung und Flachdachaufbau.
  8. Alle Flure , Wohn- und Schlafzimmer erhalten vernetzte Rauchmelder (Auflage Baugenehmigung).
  9. Alle Fenster und Fenstertüren bekommen dort , wo es technisch möglich ist, Jalousien mit Funksteuerung. Keine Rollläden!
  10. Fußbodenheizung in allen Räumen des Hauses, jedoch nicht in Abstellraum und Garage. Belag in Abstellraum und Küche mit gleicher Höhe. Voraussichtlich Fliesenbelag.
  11. Strom- Kabel- Telefon- und Wasseranschluss in Hauswirtschaftsraum Nord-Ostecke erfolgt über einen Mehrfachanschluss der Gemeindewerke.
  12. Waschmaschine und Trockner stehen nebeneinander in Hauswirtschaftsraum.
  13. Der Wäscheabwurfschacht 20/20 cm bleibt dort, wo er bisher geplant ist.
  14. Das Dachflächenfenster im DG Stauraum entfällt ersatzlos.
  15. Dämmstärke unter der Bodenplatte Haus und Abstellraum: 12 cm Styrodur.
Grundsätzlich empfiehlt uns der Architekt einen Besuch beim Energiezentrum der Pfalzwerke in Kandel, um einen möglichst Hersteller-neutralen Eindruck zu den Möglichkeiten für Heizung und Warmwasser zu bekommen. Das wollen wir gerne tun.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Finanzierung steht

Auf Basis des Kostenplans waren wir heute bei unserer Hausbank und haben die Finanzierung klar gemacht. Besonders erfreulich war, dass wir noch "alte" Konditionen nutzen konnten, wo gerade die Zinsen wieder anziehen.
Die Finanzierung besteht neben Barmitteln im wesentlichen aus einem neuen Bausparvertrag, den wir voll zu einem subventionierten Zinssatz zwischenfinanzieren. Da wir ein energetisch modernes Haus möchten, haben wir auch ein KfW40-Darlehen sowie einen kleinen Zuschuss "Erneuerbare Energien" eingeplant.
Das ganze Konzept sieht vor, dass wir die Darlehen bis zum Rentenbeginn (also in 15 Jahren) abgetilgt haben.

Samstag, 26. Januar 2008

Werksbesuch

Heute waren wir zur Werksbesichtigung beim Fertighaushersteller und konnten uns auch die Bemusterungsräume ansehen. Sie verfügen dort über ein wirklich reichhaltiges Angebot an Alternativen, so dass wir wahrscheinlich fast ganz mit Standardausstattungen auskommen können. Auch fand ein Gespräch mit einem Architekten der Firma statt, und wir erhielten eine Grobplanung mit unseren Erweiterungswünschen.

Wir haben auch bereits unsere Wünsche kundgetan, ein energetisch hochwertiges Haus zu bekommen - möglichst zum KFW 40 - Standard. Bei den Wänden hat der Fertighaushersteller wegen der Leichtbauweise gar kein Problem, lediglich mit dem Dach und dem Keller muss man sich etwas anstrengen - hoffentlich kostet das nicht zuviel.

Wir wurden zu einem hervorragenden Mittagessen eingeladen und fuhren mit eindrucksgeladenem Kopf wieder nach Hause.

Nachtrag: Da unser Wunschgrundriss einen seitlichen Eingang vorsieht und das Grundstück relativ schmal ist (dafür aber Platz für einen wunderbaren großzügigen Garten hat), gibt es ein Problem mit der Garage. Eine Doppelgarage ist gar nicht drin, und für die eine Garage an der Seite muss eine Wintergarten-Seite als Mauerwerk ausgeführt werden und ein Treppenhausfenster muss weg - es zeigt sonst in die Garage.